Klimawerkstatt für Erstklässler

Klimameilen1

Über 31.000 Klimameilen kommen aus Leverkusen

Leverkusen demonstriert erneut sein Engagement für den Klimaschutz: Von April bis Oktober sammelten Kinder aus zehn städtischen Kindergärten und zwölf Schulen beeindruckende 31.159 Klimameilen. Diese symbolischen grünen Meilen repräsentieren umweltfreundliche Fortbewegung zu Fuß, mit Roller, Fahrrad oder Bus.

Am Freitagmorgen würdigten wupsi-Geschäftsführer Marc Kretkowski und Lars Dietrich, Leiter des NaturGut Ophoven, die jungen Klimaschützer*innen auf dem wupsi-Betriebshof mit Urkunden und einer exklusiven Führung. Die gesammelten Meilen werden zusammen mit Wünschen und Forderungen der Kinder bei der UN-Klimakonferenz in Baku, Aserbaidschan (11.-22.11.), Politikern überreicht – ein starkes Signal des Engagements der jüngsten Generation für Klimaschutz und ihre Zukunft.

„Mobil sein ist sehr wichtig in unserem Leben, aber es muss nicht immer mit dem Auto sein“, erklärte Marc Kretkowski den Kindern. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder aber mit dem öffentlichen Nahverkehr sei man viel klimafreundlicher unterwegs und die wupsi arbeite intensiv daran, den öffentlichen Nahverkehr so klimafreundlich und attraktiv wie möglich für die Leverkusener zu gestalten.
Im Rahmen der Klimameilen-Aktion können aber nicht nur grüne Meilen für eine klimafreundliche Mobilität gesammelt werden, auch wer weniger Fleisch isst oder wer Strom spart, klebt sich rote oder blaue Sticker in sein Sammelheftchen. „Klimaschutz betrifft alle Bereiche unseres Lebens“, erklärt Lars Dietrich. „Mit der Aktion kann das spielerisch geübt werden. Außerdem bekommen die Kinder ein Gefühl für die Notwendigkeit des gemeinsamen Handelns“, so der Leiter des NaturGut Ophoven.

In diesem Jahr hat die GGS Opladen mit 7760 grünen Meilen am fleißigsten gesammelt. Auch die Schülerinnen und Schüler der Hans-Christian-Andersen-Schule, der GGS Im Kirchfeld, der KGS Don Bosco, der GGS Kerschensteinerstraße, der GGS Erich Klausener, der KGS Thomas Morus, der GGS Bergisch Neukirchen, der GGS In der Wasserkuhl und der GGS Regenbogenschule sind weniger mit dem Auto in die Schule gebracht worden. Die Kinder der städtischen Kitas Sandstraße, Hambergerstraße, Wuppertalstraße, Oulustraße, Reuschenbergerstraße, Pregelstraße, Engelbertstraße, Heinrich Lübke Straße, Am Quettinger Feld und Am Stadtpark haben zu den vielen Klimameilen beigetragen.

Hintergrund:
Seit 2002 sammeln Kindergarten- und Schulkinder in aller Welt grüne Meilen für das Weltklima www.kindermeilen.de. Leverkusen ist in diesem Jahr das 16. Mal dabei. Alle Einrichtungen, die an den Klimameilen teilgenommen haben, engagieren sich seit vielen Jahren für den Klimaschutz. Sie nehmen am städtischen Projekt „energieLux - Klimaschutz an Leverkusener Schulen und Kindergärten“ teil, das vom NaturGut Ophoven koordiniert wird.

Montanus-Realschule-Cleanup

46 Leverkusener Schulen und Kitas machten mit bei „Wir für unsere Stadt“

Zehn Säcke voller Müll haben Josi, Nikola und ihre Klassenkamerad*innen am Oulusee eingesammelt. Auch ein Fahrrad, einen Staubsäuger, einen Ball und ein Autokennzeichen haben sie aus dem Gebüsch gezogen, erzählen sie stolz. Die siebte Stufe der Montanus Realschule macht mit bei der Leverkusener Putzaktion „Wir für unsere Stadt“ aus Anlass des Internationalen Cleanup Day.

„Voll krass wie viel Müll im Umfeld unserer Schule liegt“, wundert sich die zwölfjährige Josi. Ihr war das gar nicht bewusst. „Wir haben eine ganze Menge Zigarettenstummel und Essensreste eingesammelt“, erklärt der 13-jährige Nikola. 60 Liter Wasser kann so ein kleiner Zigarettenfilter verseuchen, weiß er. Zur Vorbereitung auf den Putztag haben sie im Unterricht über die Umweltschäden gesprochen, die wilder Müll verursachen kann.

Laut AVEA, dem Leverkusener Abfallentsorger, nimmt die Menge an wildem Müll in Leverkusen stetig zu, was eine ernsthafte Gefahr für die Umwelt darstellt. Besonders problematisch sind Plastikprodukte und Zigarettenstummel, die Schadstoffe enthalten und Wasser verunreinigen können.

Natalie Möbius, Lehrerin an der Montanus Schule freut sich, dass solche Aktionstage im Rahmen des städtischen Klimaschutzprojektes energieLux organisiert und vorbereitet werden. „Im Schulalltag bleibt oft keine Zeit, solche Aktionen selber durchzuführen." In den nächsten Tagen werden auch die anderen siebener Klassen Müll sammeln. Jede widme sich einem anderen Gebiet im Umfeld der Schule.

Insgesamt beteiligen sich 46 Schulen und Kitas an der Aktion. Die Aufräumaktion erstreckt sich über eine ganze Woche. „Nicht nur Schulen und Kitas, sondern jeder kann an „Wir für unsere Stadt“ teilnehmen und in seinem Stadtviertel Müll sammeln“, erklärt Britta Demmer vom NaturGut Ophoven, Leiterin des städtischen Klimaschutzprojekts energieLux. Am Samstag, den 21. September, seien zahlreiche Vereine, Unternehmen und Nachbarschaftsgruppen unterwegs.

Für die Zukunft ist geplant, den Putztag am 29. März zu wiederholen. Britta Demmer erklärt: "Da die Vegetation im Frühjahr nicht so dicht ist, kann man den Müll besser entdecken und verbrennt sich nicht an Brennnesseln." Initiativen wie diese seien wichtig, um Umweltbewusstsein zu schaffen und den Gemeinschaftssinn zu fördern. „Außerdem ist eine saubere Stadt ein tolles Ziel.“

Schule-an-der-Wupper

Regionales Picknick an der Schule an der Wupper

Bunt und vielfältig sieht es aus, das Klimafrühstück in der Schule an der Wupper. Den Honig hat eine Lehrerin mitgebracht, die Milch kam von einem regionalen Bauernhof, das Obst und Gemüse haben die Schülerinnen und Schüler am Vortag auf dem Wochenmarkt gekauft. Eine Schülerin hat Börek mit Käse und Kartoffelfüllung zuhause vorbereitet und gebacken. Beim Teig habe ihr die Mutter geholfen, erklärt Alina aus der Mittelstufe. Die Gemüseaufstriche haben die Schülerinnen und Schüler aber alleine im Hauswirtschaftsunterricht zubereitet.

Nicht nur in der Mittelstufe, sondern alle Kassen der Schule an der Wupper haben am Freitagmorgen ein Klimafrühstück  vorbereitet. Ziel war es, möglichst regional und ohne Plastikverpackung einzukaufen. Auch gerettete Lebensmittel wurden verarbeitet. „Das Klimafrühstück ist eine prima Gelegenheit über Ernährung und nachhaltiges Leben mit den Jugendlichen zu sprechen“, erklärt Sabine Lange, Lehrerin an der Förderschule. Außerdem sei es für viele Jugendliche auch eine Besonderheit Nahrungsmittel gemeinsam zuzubereiten und zu essen. „Solche Projekte fördern den Zusammenhalt“, so Lange.

Die Unterstufe hat eine lange Tafel auf dem Schulhof aufgebaut, um dort gemeinsam selbst gebackenes Brot und Müsliriegel, Aufstriche, Gemüsesticks, Salate und Erdbeerquark zu frühstücken. Auch die Sekundarstufe hat sich beteiligt und im Rahmen des Hauswirtschaftsunterricht Brot gebacken, Frischkäse hergestellt und ein Nussmus als Nutella- Ersatz zubereitet. Lehrerin Francesca Malk stellte ihren Schülerinnen und Schülern außerdem die App "Too good to go“ vor. "Dort werden Lebensmittel vor dem Wegwerfen gerettet, indem sie von Bäckereien, Restaurants oder Imbissläden vor Ladenschluss günstig abgegeben werden", erklärt sie.

Unsere_Energiesprecher

GGS Kerschensteinerstraße erradelt über 10.000 Kilometer

15 Leverkusener Schulen haben in diesem Jahr beim Stadtradeln mitgemacht. Das Freiherr-vom-Stein Gymnasium hat mit über 27.000 Kilometern den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegt.  Herzlichen Glückwunsch! Ordentlich in die Pedale getraten haben auch das Landrat-Lucas Gymnasium, das Lise-Meitner-Gymnasium, die Theodor Wuppermann Schule, die Realschule am Stadtpark, das Werner Heisenberg Gymnasium, die Gesamtschule Schlebusch und die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule.

Es haben aber auch Grundschulen am Wettbewerb teilgenommen. Die Schulleitung der GGS Kerschensteinerstraße konnte 124 Kinder, Eltern und Lehrer*innen motivieren auf's Rad zu steigen. Über 2000 Fahrten haben die Teilnehmenden absolviert und insgesamt 10.173 Kilometer in den drei Wochen geradelt. "Der Wettbewerb ist ein toller Anlass um Schüler*innen, Kolleg*innen und Eltern für das wichtige Thema Verkehrswende zu sensibilisieren". Es freue sie sehr, dass so viele mitmachen. Neben der küppersteger Schule haben die Hugo-Kückelhaus-Schule, die Waldschule, die KGS Burgweg, die GGS Fontaneschule, die GGS im Kirchfeld und die GGS Heinrich-Lübke Straße teilgenommen. In diesem Jahr werden die Schulen von der Stadt gesondert ausgezeichnet. Für die Teilnahme am Stadtradeln erhalten die Einrichtungen außerdem energieLux-Punkte.

Flashmop-GGS-Morsbroich

GGS Morsbroicherstraße präsentiert Klima-Flashmob

Klimakleber sind nicht ihre Sache. Um Menschen für den Klimaschutz zu motivieren, setzten die Schülerinnen und Schüler der GGS Morsbroicherstraße lieber auf Tanz und Gesang. Am Mittwochmorgen stellte die gesamte Schule um 10 Uhr ihren Klima-Flashmob auf dem Schulhof vor. Die Choreografie geht nun an alle Leverkusener Grundschulen.

Lehrerin Karolin Matkowitz hat die Choreografie zu dem Song „Ich will ne Zukunft, die was taugt“ erstellt und mit Kindern und Kolleg*innen eingeübt. Bereits 2022 organisierte sie einen Tanz für den Frieden. Nun folgte der Tanz für den Klimaschutz. Rund 260 Grundschüler*innen machen begeistert mit. „Man kann Tanz mit jedem Thema verknüpfen, weil er so kreativ und ausdrucksstark ist“, erklärt Britta Demmer vom NaturGut Ophoven. „Es ist eine wundervolle Möglichkeit sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und auch andere zu motivieren“.

Schülerin Ada hat das Projekt prima gefallen. Sie tanzt gerne und findet den Flashmop eine wichtige Aktion. „Die Erde gibt es nur einmal, deshalb müssen wir die schützen“, meint sie. Tanzen ist allerdings nicht für jeden etwas. Arav verfolgt das Geschehen vom Rand aus. Er will nicht tanzen. Dennoch engagiert er sich für den Klimaschutz, denn er ist Energiesprecher seiner Klasse und achtet darauf, dass keine Energie und Ressourcen verschwendet werden. Er achtet auf die richtige Mülltrennung und das richtige Lüften und Heizen im Klassenraum.

Musik, Chorieografie und das Tanz-Video der GGS Morsbroicher Straße werden auch den anderen 20 energieLux-Grundschulen angeboten, erklärt Britta Demmer, die das städtische energieLux-Projekt leitet. Sie haben so die Gelegenheit am internationalen Klimastreik am 15. September einen Klimaflashmob in ihrer eigenen Schule oder ihrem Viertel aufzuführen. Eine schöne Alternative zu den Demonstrationen, an denen die Kleinen ja noch nicht teilnehmen dürfen.

Müllfresserchen-Gewinner

Kita Nikolaus Groß gestaltet den schönsten Mülleimer

Eigentlich zu schade für Müll: Das gelbe und blaue Monster aus Pappmarche und laminierten Reiszähnen soll in Zukunft mit Papier und Plastik gefüttert werden. Die Kita Nikolaus-Groß-Straße hat die lustigen Gesellen mit Kulleraugen und bunten Pfeifenreinigern gebastelt und damit den ersten Preis beim Wettbewerb „Müllfresserchen“ des NaturGut Ophoven gewonnen. Am Dienstagmorgen wurden die Teilnehmenden Kitas von Tamara Dey vom NaturGut Ophoven in der Aula des Berufskollegs Opladen geehrt.

Mülltrennen und Müllvermeiden ist wichtig um Ressourcen zu schonen, erklärt Dey. Sie hat zu dem Wettbewerb im Rahmen des städtischen Klimaschutzprojektes energieLux aufgerufen. „Schon im Kindergarten wird der Umgang mit Ressourcen geübt. Der Wettbewerb sollte Anlass sein, sich bewusst damit auseinander zu setzen“. Im Rahmen des energieLux-Projektes können teilnehmende städtische Kitas auch kostenlose Programme zum Thema Mülltrennen und -vermeiden buchen.

Fünf Kitas haben am Wettbewerb teilgenommen: die Kita Nikolaus-Groß-Straße, die Kita Am Quettinger Feld, die Kita Am Stadtpark, die Kita Wuppertalstraße und die Kita Sandstraße. Als Dankeschön für die Teilnahme am Wettbewerb hat das energieLux-Projekt die Kitas zu einem Puppenspiel von Adrien Megner in die Aula des Berufskollegs Opladen eingeladen, bei dem es um Nachhaltigkeit und Umweltschutz ging. Neben dem Puppenspiel erhalten die drei Gewinnereinrichtungen Büchergutscheine im Wert von 50,40 und 30 Euro.

Hintergrund: energieLux - Klimaschutz in Leverkusener Schulen und Kindergärten
Seit 2012 wird das städtische Klimaschutzprojekt „energieLux – Energiesparen in Leverkusener Schulen und Kindergärten“ umgesetzt. Jedes Jahr werden in fast allen Schulen Energiesprecher:innen gewählt und ausgebildet, es werden im Rahmen des Projektes Lehrer:innen und Pädagoginnen fortgebildet, es finden zahlreichen Klimaaktionen in den Einrichtungen statt und die Schulklassen und Kitas können kostenfrei pädagogische Programme zu Energiethemen und nachhaltigem Leben buchen. 33 Schulen und 21 Kindergärten nehmen an dem städtischen Projekt teil. Weitere Informationen unter www.energieLux.de

Klimafrühstück-GGS-Berg-Neukirchen

Klimafrühstück in der GGS Bergisch Neukirchen

Eine Woche Frühstückspause ohne Verpackungsmüll: Dieser Herausforderung haben sich die Schülerinnen und Schüler der GGS Bergisch Neukirchen gestellt. Ein Wettbewerb soll motivieren, Brotdose und Trinkflasche zu nutzen. Denn immer mehr Nahrungsmittel sind verpackt und produzieren viel Müll. Im Rahmen des städtischen Klimaschutzprojektes „energieLux“ wollte die Schule das Thema Verpackungsmüll einmal genauer unter die Lupe nehmen

Bereits seit Montag sammeln die Schülerinnen und Schüler Punkte. Für müllfreie Brotdosen gibt es jeweils einen. Jeden Morgen kontrollieren die Energiesprecher:innen der Klassen die Brotdosen ihrer Mitschüler:innen. „Die drei Klassen, die am Ende der Woche die meisten Punkte gesammelt haben, erhalten eine Belohnung“, erklärt Adrien, der Energiesprecher der Klasse 3b. Der erste Preis sei ein hausaufgabenfreier Tag, der zweite ein Eis für jedes Kind und der dritte eine verlängerte Hofpause.

Ausgedacht haben sich die Aktion die Energiesprecher:innen der Schule. Seit elf Jahren nimmt die Schule an dem städtischen Projekt „energieLux- Klimaschutz an Leverkusener Schulen und Kitas“ teil. Seitdem werden in jeder Klasse zwei Energiesprecher:innen gewählt und vom NaturGut Ophoven ausgebildet. Sie lernen Ressourcen und Energie im Schulalltag optimal zu nutzen. Außerdem sollen die kleinen Energieexperten mindestens einmal im Jahr eine Aktion für die ganze Schule planen.

In diesem Jahr haben sie sich für das müllfreie Frühstück entschieden. „Das Projekt ist eine tolle Erfahrung für die Kinder. Sie merken wie selbstwirksam sie sind“, erklärt Kyra van Lierop, Lehrerin an der GGS Bergisch Neukirchen. Zwei Wochen lang haben die Energiesprecher:Innen Werbung für die Aktion gemacht. Mit Plakaten, Klassenbesuchen und Poster haben sie auf den Wettbewerb hingewiesen.

Dem neunjährigen Leon ist es - wie den meisten anderen - nicht schwer gefallen, auf Milchschnitte oder Bifi zu verzichten und anstelle dessen unverpacktes Obst mitzunehmen. „Im Sommer werde ich immer mit Obst und Gemüse aus Omas Garten versorgt, berichtet er stolz. Seine achtjährige Mitschülerin Hannah verzichtet gerne auf Bonbons und Riegel und nimmt seit Montag Erdbeeren mit.

Die Aktion reduziere nicht nur den Müll, so Schulleiterin Sabine Matz. Gleichzeit wird das Frühstück gesünder, da weniger Süßigkeiten mitgebracht werden“. Schüler haben bereits an sie herangetragen, das verpackungsfreie Frühstück verpflichtend zu machen. „Eine gute Idee“, kommentiert sie. Wie Müll vermieden wird, ist jetzt Thema Nr. 1 in jeder Frühstückspause. Die Kinder beraten sich gegenseitig. Außerdem werde das Müllvermeiden so in die Familien getragen, erklärt Britta Demmer Koordinatorin des energieLux Projektes. „Um den Klimaschutz in unserer Gesellschaft voranzubringen, ist es wichtig Kinder mit einzubinden. Sie sind die besten Multiplikatoren“.

Hintergrund: energieLux - Klimaschutz in Leverkusener Schulen und Kindergärten
In Schulen und Kindergärten wird seit elf Jahren bereits erfolgreich das Klimaschutzprojekt „energieLux – Energiesparen in Leverkusener Schulen und Kindergärten“ umgesetzt. 57 Schulen und Kindergärten nehmen an dem städtischen Projekt teil, das vom NaturGut Ophoven koordiniert wird. Weitere Informationen unter www.energieLux.de.

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Schüler:innen der GGS Dönhoffstraße und KGS Möwenschule machen Stadtverwaltung fit in Sachen Klimaschutz

„Viele Geräte klauen uns Strom, auch wenn wir sie gar nicht benutzen, wie der Drucker oder der Fernseher“, erklärt die zehnjährige Energieexpertin Hanna den Verwaltungsangestellten im Leverkusener Rathaus. „Das nennt man Stand-by. Das Gerät ist nicht ganz aus, sondern schläft nur, damit man es schnell wieder aufwecken kann“.

Hanna ist Energiesprecherin in der GGS Dönhoffstraße, wie ihre 7 Mitschüler:innen, die ihr Wissen am Mittwochmorgen an die Angestellten der Stadtverwaltung weitergeben. Im Rahmen des städtischen Projektes „energieLux - Klimaschutz in Leverkusener Schulen und Kindergärten“ werden seit elf Jahren in fast allen Schulen Energiesprecher:innen gewählt und ausgebildet. Bei ihrem Besuch im Rathaus informierten die kleinen Klimaschützer über Energiesparen im Büroalltag und das richtige Mülltrennen.

Der 10-jährige Noah empfiehlt immer das Licht auszuschalten, wenn man das Büro verlässt oder die Sonne scheint. Dann sei es meist hell genug. „Zum Arbeiten im Büro sollen es maximal 500 Lux sein. Bei uns im Klassenraum reichen sogar 300 Lux“, erklärt er und bietet den aufmerksamen Zuhörern an, doch einmal nachzumessen. Er habe ein Luxmeter mitgebracht, dass er gerne ausleihe. 12 Tipps für Büro und Flurküche haben die kleinen Experten im Gepäck.

Nach ihrem kurzen Vortrag verteilten die kleinen Experten Poster mit den Energiespartipps für die Büroflure und Aufkleber, die an den richtigen Umgang mit Strom erinnern sollen. Drück mich, wenn du gehst!“ steht auf dem, der über dem Lichtschalter angebracht werden soll. Mit einfachen Maßnahmen und ein bisschen Achtsamkeit könne viel Energie gespart und damit die Umwelt entlastet werden, sagt Britta Demmer vom NaturGut Ophoven.

In sechs Monaten werden die kleinen Energieexperten wiederkommen und überprüfen, ob ihre Tipps auch umgesetzt werden. Dann wird der Flur mit den Mitarbeitenden gekürt, die die meisten Energiespartipps beachten.

Hintergrund: energieLux - Klimaschutz in Leverkusener Schulen und Kindergärten
In Schulen und Kindergärten wird seit elf Jahren bereits erfolgreich das Klimaschutzprojekt „energieLux – Energiesparen in Leverkusener Schulen und Kindergärten“ umgesetzt. 57 Schulen und Kindergärten nehmen an dem städtischen Projekt teil. Weitere Informationen unter www.energieLux.de

 

Klimameilen2000

Klimameilenaktion startet nach den Osterferien

In Leverkusen sind jedes Jahr kleine Klimaschützer unterwegs. Von April bis November können in Grundschulen und Kitas Klimameilen gesammelt werden: Jeder Weg, der zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder mit dem Bus zurückgelegt wird, zählt symbolisch für eine grüne Meile. Leverkusener Einrichtungen, die an der Aktion teilnehmen, erhalten energieLux-Punkte, denn die Stadt will bereits bei den Kleinsten eine klimafreundliche Mobilität fördern. „Mobil sein ist sehr wichtig in unserem Leben, aber es darf nicht immer mit dem Auto sein. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder aber mit dem öffentlichen Nahverkehr ist jeder viel klimafreundlicher unterwegs“, so Schuldezernent Marc Adomat.

Zusammen mit den grünen Meilen aus anderen europäischen Städten werden die Leverkusener Meilen der Kinder auf der jährlichen UN-Klimakonferenz an die Politiker überreicht. Allein in Deutschland sind jedes Jahr zehntausende TeilnehmerInnen gemeldet. Auch in Österreich, Italien, Polen, Mazedonien, Weißrussland und den Niederlanden sind zahlreiche Einrichtungen mit dabei. Es ist ein Zeichen dafür, dass auch die Kleinsten sich schon aktiv für das Klima und ihre Zukunft einsetzen.

Eine Woche lang - freiwillig auch länger - werden grüne Meilen gesammelt. Die Einrichtungen erhalten Hintergrundinfos, Aufkleber und Leporellos zum Einkleben vom NaturGut Ophoven. Im April werden alle Einrichtungen angeschrieben, ob Interesse an einer Teilnahme besteht. Die Schule oder Kita muss nur die Anzahl der Kinder nennen, die mitmachen möchten. Die Teilnahme ist für energieLux-Einrichtungen kostenlos.

Hintergrund:
Seit 2002 sammeln Kindergarten- und Schulkinder in aller Welt grüne Meilen für das Weltklima, neun europäische Länder nehmen in diesem Jahr an der Klimameilen-Aktion teil. Leverkusen ist seit 2009 dabei. Weitere Infos: www.kindermeilen.de.

Teilnahme:
Interessierte Einrichtungen senden bitte eine Mail mit der Anzahl der Kinder an britta.demmer@naturgut-ophoven.de. Falls keine Materialien gewünscht werden, bitte erwähnen.

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