Goldene Energiemessgeräte für Leverkusens fleißigste Klimaschützer*innen

Klimameilen

Die GGS Opladen hat die meisten Klimameilen gesammelt

NaturGut Ophoven und wupsi ehren die kleinen Klimaschützer:innen aus Leverkusen
Über 26.000 Grüne Meilen sendet die Stadt Leverkusen in diesem Jahr zur UN-Klimakonferenz nach Belém. Das NaturGut Ophoven und die wupsi hatten Leverkusener Schulen und Kitas aufgerufen an der internationalen Kindermeilen-Kampagne des Klimabündnisses teilzunehmen. „Mit den Grünen Meilen fordern die Kinder der Welt die Politiker auf, die Klimaschutzziele so schnell wie möglich umzusetzen“, erklärt Britta Demmer vom NaturGut Ophoven. Im Rahmen des städtischen Klimaschutzprojektes energieLux koordiniert sie die Aktion in Leverkusen.

16 städtische Einrichtungen haben in diesem Jahr mitgemacht. Jeder Weg, der von den Kindern zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder mit dem Bus zurückgelegt wurde, zählt symbolisch als eine grüne Meile. Die GGS Opladen hat mit 3939 Klimameilen am fleißigsten gesammelt. „Den Kindern hat es sehr viel Spaß gemacht“, berichtet Regine Roderer von der GGS Opladen. Fast alle Schülerinnen und Schüler haben daran teilgenommen. „Die Kleinen werden immer sensibler und möchten sich für eine lebenswerte Zukunft stark machen“, so Roderer.

Marc Kretkowski, Geschäftsführer der wupsi, ehrte die Kinder am Donnerstagmorgen mit einer Urkunde und einer Besichtigung des Betriebshofes. „Für uns alle ist es wichtig, mobil zu sein. Der ÖPNV ist eine tolle Möglichkeit für Kinder, sich ich selbständig und sicher im Stadtgebiet zu bewegen“, so Kretkowski. Außerdem sei der Bus viel umweltfreundlicher als das Elterntaxi. „Die Klimameilen Aktion zeigt den Kindern außerdem, dass sie einen eigenen Beitrag zu einer klimafreundlichen Mobilität leisten können und honoriert ihr umweltfreundliches Verhalten“, ergänzt Daniel Haase, Leiter des NaturGut Ophoven.

Neben der GGS Opladen haben auch die GGS Im Kirchfeld, die Astrid-Lindgren-Schule, die Hans-Christian-Andersen-Schule, die GGS Erich-Klausener, die GGS In der Wasserkuhl, die Thomas-Morus-Schule, die Kerschensteinerstraße sowie die Kitas Hans-Schlehahn-Straße, Sandstraße, Am Quettingerfeld, Theodor-Heuss-Ring 62, Heinrich-Lübke-Straße, Engelbertstraße, Oulustraße und Pregelstraße fleißig Klimameilen gesammelt.

Die Aktion ist Teil der internationalen Kindermeilen-Kampagne des Klima-Bündnisses. Zusammen mit den grünen Meilen aus anderen europäischen Städten werden die Leverkusener Meilen sowie die Wünsche und Forderungen der Kinder auf der UN-Klimakonferenz in Belém an die Politiker überreicht. Weitere Infos: www.kindermeilen.de

Cleanup-Day-Regenbogenschule

GGS Regenbogenschule sammelt 18 Säcke Müll

Nicht einmal einen Zentimeter groß ist das rosa Plastikteilchen, dass der sechsjährige Adem in seiner Hand hält. „Das muss man auch aufheben, weil das den Tieren schadet“, erklärt der Schüler der GGS Regenbogenschule selbstbewusst. Er und seine Mitschülerinnen und Mitschüler aus der 1a sammelten am Freitagmorgen Müll auf dem Schulhof und der Scharnhorststraße. Die ganze Schule hat in dieser Woche an der Putzaktion „World Cleanup Day“ teilgenommen und Straße, Spielplätze und Grünstreifen im Viertel von Müll befreit.

18 Müllsäcke und zwei Autoreifen haben die Klassen der Regenbogenschule in einer Woche zusammengetragen. „Die Kinder waren sehr motiviert und gründlich bei der Arbeit. Für sie ist es wichtig etwas für die Umwelt zu tun“, erklärt Alexandra Keller, Lehrerin an der Schule. Organisiert wird die Aktion im Rahmen des städtischen energieLux-Projektes und ist Teil der weltweiten Cleanup Day Kampagne, die am Samstag den 20 September stattfindet. Damit auch Schulen und Kitas sammeln können, wurde ihre Putzaktion in die Woche verlegt. Der Leverkusener Abfallentsorger AVEA unterstützt das Projekt. Er spendet die leeren Müllsäcke und sammelt die vollen wieder ein.

„22 Leverkusener Kitas und Schulen haben in diesem Jahr am World Cleanup Day teilgenommen,“ berichtet Britta Demmer vom NaturGut Ophoven, die die Sammelaktion koordiniert. Sie leitet das städtische Klimaschutzprojekt energieLux und koordiniert pädagogische Maßnahmen in den Schulen und Kindergärten zum Klimaschutz. „Müllsammeln ist ein einfaches, aber sehr effektives Mittel um Kinder für die Umwelt zu sensibilisieren und ihnen das Gefühl zu vermitteln, selbstwirksam zu sein“. Schließlich sehe der Park, die Straße oder der Spielplatz anschließend sauberer und schöner aus. Die Putzaktion im Rahmen des World Cleanup Days ergänzt die stadtweite Sammelaktion „Wir für unsere Stadt“, die im März jeden Jahres stattfindet. „Viele Einrichtungen sind bereit auch zweimal im Jahr zu sammeln. Das zeigt wie wichtig das Thema Müll unserer Gesellschaft ist,“ erklärt Demmer

Seit über zehn Jahren finanziert die Stadt Leverkusen das Klimaschutzprojekt energieLux an Leverkusener Schulen und Kitas. Neben Aktionen zum Thema Müll, Mobilität oder Konsum geht es besonders darum, verantwortungsvoll mit Energie und anderen Ressourcen umzugehen. Im Rahmen des Projekts werden zahlreiche pädagogische Maßnahmen durchgeführt und beispielsweise Energiesprecher:innen ausgebildet. Sie achten darauf, dass der Müll richtig getrennt wird, dass effizient gelüftet wird und das Licht nur dann angeschaltet wird, wenn es wirklich nötig ist.

 

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Macht mit beim World Cleanup Day!

Am Samstag, den 20. September findet wieder der World Cleanup Day statt. Das energieLux-Projekt und die AVEA laden alle Schulen und Kitas ein zwischen dem 15. und 19. September einen Park oder ein Waldstück in ihrer Umgebung vom Müll zu befreien. Für die Teilnahme erhalten die Einrichtungen Prämienpunkte. Die Säcke werden von der AVEA zur Verfügung gestellt und auch wieder abgeholt. Handschuhe für die Kinder müssen selbst organisiert werden. Einige Müllzangen haben die Gebäudebetreuer:innen vorrätig.

Anmeldung bis Ende August

In Leverkusen können alle energieLux-Schulen und Kitas am World Cleanup Day teilnehmen. Organisiert wird die Aktion durch das energieLux-Projekt. Wer die Welt ein bisschen sauberer machen möchte, meldet sich bis Ende August bei Britta Demmer und nennt die Anzahl der Säcke, die benötigt werden und den Tag, an dem gesammelt wird. britta.demmer@naturgut-ophoven.de.

Der World Cleanup Day ist ein weltweiter Aktionstag. 2024 beteiligten sich über 15 Millionen Menschen in über 190 Ländern an dem Tag für die Umwelt. Sie setzten durch ihre Cleanups (Müllsammelaktionen) ein starkes Zeichen für eine saubere, gesunde und müllfreie Welt.

Die nächste Müllsammelaktion wird Ende März im Rahmen von "Wir für unsere Stadt" stattfinden.

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Unser neues Handbuch für die Kita: Die Glücksbande - Kinder erleben Nachhaltigkeit

In turbulenten Zeiten hilft Glück den Kindern zuversichtlich und optimistisch in die Zukunft zu blicken. Deshalb hat das NaturGut Ophoven ein neues Handbuch und Arbeitsmaterial für die Kita  entwickelt. Der pädagogische Leitfaden lässt Kinder zwischen vier und sechs Jahren Teil einer Glücksbande werden und zeigt ihnen in 50 praxiserprobten Bildungsangeboten was unter dem Begriff "Nachhaltigkeit" zu verstehen ist. Als kleine Aktivist*innen bringen sie Glück für alle – für Menschen, Tiere, Natur und Umwelt.

Nachhaltigkeit hat viele Gesichter. Das Buch orientiert sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, die eine große Themenvielfalt mitbringen: von Armut, Hunger, Gesundheit über Geschlechtergleichheit, saubere Energie und nachhaltigen Konsum bis zu Leben unter Wasser sowie Frieden und Gerechtigkeit. Diese Themen werfen viele Fragen auf, die von den Kindern erforscht werden: Warum ist es wichtig, dass wir für unsere Arbeit fair entlohnt werden? Welche Lebensmittel geben unserem Körper viel Energie? Gibt es Spielzeug, das nur für Jungen oder Mädchen da ist? usw.

So vielfältig wie das Thema Nachhaltigkeit ist, so vielfältig sind auch die über 50 Bildungsangebote im Buch: Die Kinder erstellen Geräusche-Rätsel, Filme und Geschichtensäckchen. Sie arbeiten in einer Fabrik, erstellen gemeinsam einen Gruppenschatz, organisieren einen Kinder-Bestimmer-Tag, gehen auf Insekten-Safari oder machen eine Talentshow. Mit Spielen, Experimenten, in Bewegungslandschaften und Geschichten finden die Kinder zusammen Antworten.

Ein digitaler Materialbereich mit Bildern, Grafiken, Arbeitshilfen und Hintergrundinformationen unterstützt eine einfache Umsetzung. Mit im Paket ist das Mitmachbuch „Komm, bring Glück!“ mit 18 Motiven zum gemeinsamen Anschauen. Zum Kennenlernen des Materials werden regelmäßig Fortbildungen angeboten. Die Teilnehmenden erhalten energieLux-Punkte.

Herausgeber: NaturGut Ophoven, Leverkusen
Seiten: 174
Preis: 39,90 Euro zzgl. Versand
Altersempfehlung: 4 bis 6 Jahre
ISBN: 978-3-9816451-5-6
Bestellbar unter www.naturgut-ophoven.de/shop

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MutMission: Neue Programme für energieLux Schulen und Kitas

Die "Mutreiferei - Das Kindermuseum für morgen!" öffnet am 1. September seine Türen. Für Schulen und Kindergärten bieten wir spannende und bewegende Programme zum Thema „Mut“ an. Die zweistündigen Kurse können ab sofort gebucht werden und sind für energieLux-Einrichtungen kostenfrei, denn es geht auch um das Klima und wie wir alle es schützen können. Das neue Museum befindet sich auf dem Gelände der alten Bananenreiferei Pott in der Stauffenbergstraße 17.

Vorschule: Mutig sein mit allen Sinnen
Mut steckt in jedem von uns! Doch wie fühlt sich Mut eigentlich an? Kann man ihn hören, sehen oder sogar anfassen? Zusammen mit vier tierischen Begleitern begeben sich die Kinder auf eine spielerische Entdeckungsreise in die vielfältige bunte Welt des Muts.
Zum Abschluss gestaltet jedes Kind eine Tiermaske und entscheidet, welches Mut-Tier am besten zu ihm/ihr passt.

Klasse 1-2: Mut von Kopf bis Fuß
Mut kann klein oder groß sein, manchmal ist er da und manchmal vollkommen verschwunden. In der MutReiferei erleben die Kinder, wie viele Seiten Mut hat und warum er für uns alle so wichtig ist. Gemeinsam tauchen die Schüler*innen ein in kluge Ideen, mitfühlende Momente, tatkräftige Überlegungen und ungewöhnliche Zuhörabenteuer. Am Ende ist ihr Mut gereift und gibt ihnen die Kraft, Herausforderungen zu meistern und ihre Zukunft aktiv und nachhaltig zu gestalten.
Neben den Spielstationen wird durch verschiedene Bewegungsspiele der eigene Mut erlebbar gemacht, sodass die Schüler*innen ihren Mut direkt am eigenen Körper spüren können.

Klasse 3-4: Bereit für die MutMission
Mut – ein kleines Wort mit großer Bedeutung. In der MutReiferei entdecken und erspielen die Schüler*innen, wie vielseitig Mut sein kann und was mit Mut alles zu schaffen ist. Sie erfahren, wie wichtig es ist, die eigene Meinung zu äußern, sich für andere einzusetzen, aufmerksam zuzuhören und neugierig den Dingen auf den Grund zu gehen. Der Mut der Schüler*innen reift, sodass sie am Ende bereit sind, die Herausforderungen unserer Welt mutig anzugehen.
Mit der Mut-Checkliste halten die Schüler*innen ihre mutigen Entdeckungen fest und machen so ihren ganz persönlichen Mut sichtbar.

Klasse 5-6: Mut4You: Mit Teamgeist in die Zukunft
Hier dreht sich alles um Mut. Was bedeutet Mut eigentlich, und wie hilft er uns, die Welt aktiv zu gestalten? Wo früher Bananen reiften, werden heute in der interaktiven Ausstellung mit Kopf, Hand, Herz und Ohr die vielen Facetten von Mut erprobt. Gemeinsam im Team meistern die Schüler*innen spannende Aufgaben, unterstützen sich gegenseitig und entdecken, warum Mut eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz spielt. Dabei lernen sie, Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst, für andere und für die Zukunft. Die Ausstellung zeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Teamgeist sind, um für den Klimaschutz einzustehen und nachhaltige Veränderungen anzustoßen. Am Ende heißt es noch mal seinen ganzen Mut zusammen zu nehmen und gemeinsam im Team die Ausstellungsinhalte auf kreative Art und Weise zusammen zu tragen und festzuhalten.

Zur Buchung.

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Spannendes Unterrichtsmaterial zu CO2: Scrollytelling

CO2 ist treibende Kraft des Klimawandels und auch lebensnotwendiges Molekül für Ökosysteme. Diesem Spagat zwischen Fluch und Segen widmet sich ein Scrollytelling des Energie-Bildungszentrums um:welt Regensburg. Scrollytelling steht für das Erzählen mithilfe multimedialer Elemente während des Scrollens auf einer Webseite. Wie sähe unsere Erde ohne CO2 aus? Wo steckt es drin? Und wann wurde CO2 zu einer Bedrohung für uns Menschen?

Das Angebot ist sehr unterhaltsam und für weiterführende Schulen geeignet. Anders als in einem Film kann jeder Schüler und jede Schülerin nach seinem eigenen Tempo vorgehen. Indem man auf dem Bildschirm eines internetfähigen Geräts nach unten scrollt, erhält man viele spannende Information durch Grafiken, Bilder und kurze Texte. Das Ganze ist eine zusammenhängende Geschichte und gliedert sich in folgende Kapitel:

• CO2 - der Schicksalsstoff
• Kosmische Kraft – Was hat CO2 mit Energie zu tun?
• Fossile Revolution. Woher kommt das viele CO2?
• Dicke Luft – Was sind die Folgen?
• Neues Leben – Was ist zu tun?

Sehr zu empfehlen: www.co2.um-welt.bayern

Tauschen statt Kaufen

Best Practise: Tauschen statt kaufen wie die Profis

Es gibt viele Möglichkeiten einen Tauschtag in der Schule durchzuführen. Die GGS Kerschenstein hat sich mit seinem energieLux-Team etwas Besonderes einfallen lassen: Die Schülerinnen und Schüler des Projektteams haben Gutscheine und Aufkleber designt und drucken lassen, damit der Tausch und später auch das Aufräumen des Tauschtages reibungslos abläuft.

Ein bis drei Aufkleber auf dem der Name und die Klasse vermerkt wird, wurde an jedes Kind verteilt, das tauschen wollte. Entsprechend der Anzahl ihrer Tauschgegenstände erhielten sie zusätzlich Gutscheine, mit denen sie "einkaufen" konnten. Die Tauschgegenstände wurden in der Klasse eingesammelt und später auf Tische vor der Mensa ausgebreitet. Stufenweise wurde getauscht. Was übrig blieb, blieb für die nächste Klassenstufe auf den Tischen.

"Am Ende sind nur sehr wenige Sachen übrig geblieben, diese wurden dann an die Besitzerinnen und Besitzer zurückgegeben", erklärt energieLux-Lehrerin Cathrin Lübke. Streit gab es nicht, wenn zwei Kinder beim Tauschvorgang sich für das gleiche Spielzeug interessierten. "Mit Schnick-Schnack-Schnuck wurde ermittelt, wer es mit nach Hause nehmen konnte," erklärt die Lehrerin.

Um den Tauschtag zu bewerben und den Ablauf zu erklären, drehte das E-Team ein kurzes Video, das Cathrin Lübke ihren Kolleginnen und Kollegen zu Verfügung stellte und die es in ihren Klassen zeigen konnten. Außerdem sendete sie es über das Nachrichten-Tool SDUI an die Eltern, so dass alle gut über den Ablauf informiert waren. Für interessierte Schulen hier der Ablauf:

Tauschen statt Kaufen – so geht es

  • Alle Kinder, die möchten dürfen 1-3 Sachen zum Tauschen mitbringen.
  • Getauscht werden dürfen: Bücher, Spiele (auch Brettspiele), selbstgemachter Schmuck und Sammelkarten.
  • Ab dem 01.07. dürfen die Sachen zum Tauschen mit in die Schule gebracht werden.
  • Die Sachen werden im Klassenraum gesammelt (ggf. kann ein Umzugskarton aus dem Keller helfen).
  • Die Lehrer*innen/Energiesprecher*innen notieren die Anzahl der Gegenstände pro Kind und geben dafür Bons aus.
  • Die Gegenstände werden von den Kindern mit Aufklebern versehen. Auf die Aufkleber schreiben die Kinder ihren Namen und ihre Klasse.
  • Am Donnerstag 03.07. wird dann im Bereich vor der Mensa getauscht.
  • Die Energiesprecher*innen treffen sich um 07.45 Uhr für den Aufbau vor der Mensa.
  • Getauscht wird in folgender Reihenfolge:

1. Stunde: Klassen 4
2. Stunde: Klassen 3
3. Stunde: Klassen 2
4. Stunde: Klassen 1

  • Die Kinder dürfen sich so viele Gegenstände aussuchen, wie sie Bons haben. Die Bons werden bei den Energiesprechern abgegeben.
  • Nicht getauschte Gegenstände dürfen zum Tauschen weiter vor der Mensa liegen bleiben.
  • Nach der 4. Stunde bauen die Energiesprecher ab. Nicht getauschte Gegenstände werden an die Besitzer zurückgegeben.
Geldtäschchen Don Bosco

Best Practise: Stofftäschchen statt Briefumschläge

Für einen Ausflug, für Schulmaterial, für eine Spende... immer wieder wird Geld eingesammelt in der Schule. Meist bringen die Schülerinnen und Schüler die Münzen und Scheine abgezählt in Briefumschlägen mit. Um den Papiermüll zu vermeiden hat sich die Don Bosco Schule etwas nachhaltiges ausgedacht: Jedes Kind bekommt bei der Einschulung ein mit seinem Namen versehenes Stoffmäppchen mit Reisverschluss geschenkt. Dieses wird in der Schule gelagert und immer dann ausgeteilt, wenn Geld eingesammelt wird. Die Eltern füllen das Geld hinein und die Lehrerin oder der Lehrer leert es in der Schule wieder aus und verstaut die Mäppchen wieder im Schrank. So werden viele Briefumschläge gespart  und viel Müll vermieden.

Luzie-und-Sarah

Von oll zu toll: Leverkusens Mülleimer werden schöner

„Die sind zu schön, um da Müll reinzuwerfen“, bemerkt ein Spaziergänger an der Dhünn. Das Kompliment geht an die drei Schülerinnen des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums, die dabei sind, einen Mülleimer bunt zu besprayen. Mit Kreppband haben sie dreieckige Flächen abgeklebt und besprühen sie in pink, grün und gelb. Den Untergrund haben sie vorher schwarz grundiert. Immer wieder müssen sie den Schirm aufspannen, damit die Farbe trocknen kann, ohne nass zu werden. Denn es regnet immer wieder.

Trotz des schlechten Wetters haben die elf Jugendlichen Spaß bei der Aktion, die das NaturGut Ophoven organisiert hat. Unter Anleitung des Lehrers und Sprayers Carsten Klett werden 14 städtische Mülleimer entlang der Dhünn zwischen Schlebuscher Hauptstraße und dem Clubhaus des SV Schlebusch bunt gestaltet. Zwei erhalten sogar die Vereinsfarben des Fußballclubs, denn der zwölfjährige Felix und sein Freund kicken seit Jahren für den Verein.

„Wir haben Leverkusen ein Stück schöner gemacht“, freut sich die 14-jährige Flora. Auch Tamara Dey vom NaturGut Ophoven, die das Projekt leitet, freut sich über das Ergebnis. „Die Mülleimer sind ein richtiger Hingucker geworden. Nicht nur die jugendlichen Künstler*innen, sondern auch die Passanten freuen sich.“ TBL und Grünflächenamt, die für die 1600 Mülleimer in Leverkusen zuständig sind, haben gerne zugestimmt die Mülleimer zu gestalten.

Anlass für das Kunstprojekt ist ein Entschluss des Leverkusener Jugendparlaments: Sie wünschten sich, dass die Mülleimer der Stadt attraktiver werden, damit nicht mehr so viel Abfall daneben geworfen wird. Das NaturGut Ophoven veranlasste daraufhin einen Design-Wettbewerb für weiterführende Schulen. „Ich finde es sehr wichtig, dass die Gewinnerentwürfe auch umgesetzt werden und nicht nur in der Schublade verschwinden,“ erklärt Dey. Die Design-Idee für die Mülleimer an der Dhünn stammen von Emilia, Sarah und Luzie aus dem benachbarten Gymnasium. Sie erhielten den zweiten Platz.

Der Entwurf der erstplatzierten Flora Ludwig ist ein lächelnder Planet mit der Aufschrift „Mach’s für mich!“. Er wurde als Aufkleber umgesetzt und wird nun von den Schüler*innen des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums im Umfeld der Schule auf die Mülleimer geklebt.

 

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