Klimaschutz mit Kuscheltieren Schüler*innen der GGS Berg. Neukirchen setzen Zeichen für nachhaltigen Konsum

23-04-2027-Einführung-Gelber-Sack-Montanus-Realschule-Presse

Pyramide auf dem Schulhof sorgt für Aufsehen

Eine Pyramide aus 40 gelben Mülleimern sorgt am Donnerstagmorgen für Aufsehen auf dem Pausenhof der Montanus Realschule. Aufgebaut wurde sie von der Klimaschutz-AG der Schule. Davor stehen zwei Tische voller Abfälle. „Das ist ein Spiel“, erklärt der 15-jährige Ümit, Mitglied der AG. „In der Pause müssen die Schüler*innen zeigen, wie gut sie Müll trennen können.“

Die Schulhofaktion markiert die Einführung des Gelben Sacks in der Schule und informiert über die richtige Mülltrennung. Bislang wurde an der Schule – wie an einigen anderen in Leverkusen – nur Restmüll und Papier getrennt. „Das ändert sich jetzt“, betont Lehrerin Natalie Möbius, die die Umwelt-AG leitet. „Jede Klasse erhält einen eigenen Sammelbehälter für Verpackungsabfälle.“

Ümit, Daniel und Yasim haben in der vergangenen AG-Stunde alle gelben Eimer mit Stickern versehen. Piktogramme zeigen, welche Abfälle in den Gelben Sack gehören. Ergänzend informieren selbst gestaltete und gedruckte Poster über richtige Mülltrennung und deren Bedeutung für den Umweltschutz. Nach der Aktion werden die Mitglieder der AG die gelben Mülleimer und die Poster in allen Klassen verteilen.

„Richtige Mülltrennung ist aktiver Klimaschutz“, erklärt Britta Demmer vom NaturGut Ophoven. „Recyclingfähige Materialien wie Papier und zunehmend auch Kunststoffverpackungen werden so nicht verbrannt. Das spart CO₂ und schont wertvolle Ressourcen.“ Demmer koordiniert das städtische Projekt energieLux – Klimaschutz an Levekrusenr Schulen und Kitas und unterstützt die Einrichtungen dabei nachhaltiger zu werden.

Auch im Unterricht beschäftigt sich die Schule mit dem Thema: Zwei Referendarinnen haben für den Ethik- und Politikunterricht der Jahrgangsstufe 8 die Unterrichtsreihen „Trash Busters – Schule ohne Müll“ entwickelt. Ziel ist es, das Müllaufkommen in der Schule zu analysieren, kritisch zu hinterfragen und Strategien zur Vermeidung und Wiederverwertung zu erarbeiten. Die Unterrichtsreihen können interessierte Schulen auf der Homepage des energieLux-Projektes runterladen unter: https://www.energielux.de/schulen/unterrichtseinheiten/

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Theodor-Heuss-Realschule sammelt 18 Säcke Müll

„Das ist eine echt coole Aktion und gut für unsere Gemeinschaft“ erklärt der elfjährige Drini. Mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern stapelt er achtzehn große Müllsäcke neben den Müllkäfig der Theodor-Heuss-Realschule. Die gesamte Stufe Fünf hat am Montagmorgen im Rahmen der städtischen Putzaktion „Wir für unsere Stadt“ den wilden Müll in der Umgebung der Schule gesammelt.

„Echt schlimm, was die Leute in den Wald und auf die Straße werfen“, empört sich sein Klassenkamerad Leo. Er ist überrascht, dass so viel zusammengekommen ist: Neben Verpackungen von Süßigkeiten und Snacks haben sie Farbeimer, Lachgas, leere Wodkaflaschen und einen Fahrradrahmen gefunden. Ihm sei das vorher gar nicht so aufgefallen, erklärt er. Aber jetzt würde er genauer hinschauen.

Die städtische Putzaktion wird koordiniert vom Entsorgungsunternehmen AVEA, dem Jobservice Leverkusen (JSL), der Stadt Leverkusen und dem NaturGut Ophoven. Laut der AVEA nimmt die Menge an wildem Müll in der Stadt stetig zu – ein ernstes Umweltproblem. Besonders Kunststoffabfälle und Zigarettenstummel enthalten Schadstoffe, die Böden und Gewässer belasten können.

„Wir sind gespannt, was in diesem Jahr zusammenkommt“, sagt Britta Demmer vom NaturGut Ophoven, die die Aktion für die Schulen und Kitas koordiniert. Im vergangenen Jahr seien über fünf Tonnen Abfall allein von Kindern und Jugendlichen gesammelt worden. Der gesammelte wilde Müll wird von der AVEA am Freitag bei den Kitas und Schulen abgeholt und gewogen.

Die Aktion werde immer populärer, so Demmer. In diesem Jahr sammeln 53 Schulen und Kitas mit rund 6000 Kinder und Jugendlichen den Müll in der Umgebung ihrer Einrichtung ein. Im vergangenen Jahr seien es noch 46 Einrichtungen gewesen. Aktionen wie diese schärfen das Umweltbewusstsein und stärken den Gemeinschaftssinn. „Eine saubere Stadt ist ein Ziel, das uns alle verbindet“, so Demmer.

Für die Bildungseinrichtungen läuft die Sammelwoche von Montag bis Donnerstag. Doch nicht nur Schulen und Kitas können sich beteiligen: Von Freitag bis Sonntag (13.–15. März) sind auch Familien, Vereine und Unternehmen eingeladen, mitzumachen. Anmeldungen sind online möglich unter: www.beteiligung.nrw.de/portal/leverkusen/beteiligung/themen/1021273. Kostenlose Müllsäcke erhalten Teilnehmende bei der JSL in der Humboldtstraße 50.

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Sauberes Leverkusen: Putzaktion startet im März

Vom 12. bis 14. März 2026 sind Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen, Unternehmen und Institutionen wieder dazu aufgerufen, zusammen Fußgängerzonen, die Ufer von Rhein, Wupper und Dhünn, Parks oder Wälder von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. Schulen und Kitas sind bereits ab Montag, 09. März, im Einsatz. Anmeldungen für die Putzaktion „WIR für unsere Stadt" sind noch bis Freitag, 06. März 2026, möglich.

Bürgerschaftliches Engagement

Im vergangenen Jahr hatten Ende März insgesamt 6.841 Teilnehmende eine Müllmenge von 6,24 Tonnen Abfall gesammelt. „WIR für unsere Stadt zeigt jedes Jahr eindrucksvoll, wie wichtig den Bürgerinnen und Bürgern unsere Stadt ist", freut sich Oberbürgermeister Stefan Hebbel über das Engagement. „Gemeinsam arbeiten wir daran, dass es für jede Leverkusenerin und jeden Leverkusener eine Herzensangelegenheit wird, dass unser Zuhause nicht durch achtlos weggeworfenen Müll verunstaltet wird. Prävention und Bewusstseinsveränderung sind ganz entscheidend."

Organisiert wird die Putzaktion seit 2024 vom Dezernat für Bürger, Umwelt und Soziales in Kooperation mit der AVEA, der JOB Service Beschäftigungsförderung Leverkusen gGmbH (JSL) und dem NaturGut Ophoven.

„Die Anmeldezahlen der letzten Jahre zeigen, dass sich immer mehr Einzelpersonen und Kleingruppen bis fünf Personen melden", berichtet Alexander Lünenbach. „Vielen ist es ein Bedürfnis, sich direkt vor der Haustür oder in der unmittelbaren Umgebung zu engagieren."

Trotz der Möglichkeit, Abfall montags bis freitags in den Wertstoffzentren der AVEA sowie samstags am MHKW abzugeben und kostenlos Sperrmüll zu beantragen, hat die Menge an wildem Müll in den vergangenen Jahren immer weiter zugenommen.

„2024 waren es 619 Tonnen wilder Müll, 2025 bereits 899 Tonnen", berichtet AVEA-Geschäftsführerin Anika Hagt, „das ist eine Steigerung von rund 45 Prozent". Zahlen, die Angelika Orttmann, Disponentin bei der JOB Service Beschäftigungsförderung Leverkusen gGmbH (JSL) für „Sauberes Leverkusen", bestätigen kann: „Unser Fahrradteam hat 2025 rund 28 Tonnen wilden Müll händisch eingesammelt".

Anmeldung für Kitas und Schulen läuft über das NaturGut Ophoven

Geputzt und aufgeräumt wird in diesem Jahr vegetationsbedingt zwei Wochen früher als noch 2025: Im letzten Jahr haben Ende März aufgrund der sehr warmen Temperaturen bereits viele Sträucher geblüht und darunter liegender Abfall nicht mehr so leicht zu finden.

Aktuell haben sich rund 600 Teilnehmende – Privatpersonen sowie Sport-, Kleingarten- und Karnevalsvereine, Pfadfindergruppen, Parteien und Dorfgemeinschaften – angemeldet. Hinzukommen die Teilnehmenden von Kitas und Schulen: „Nach aktuellem Stand machen 17 Kitas und 18 Schulen mit 3.960 Kindern und Jugendlichen mit", berichtet Britta Demmer vom NaturGut Ophoven, weitere Anmeldungen folgen erfahrungsgemäß in den nächsten zwei Wochen. Wie in den Vorjahren starten die Kitas und Schulen bereits früher mit ihren Aufräum- und Putzaktionen – ab dem 09. bis zum 13. März 2026. Die Anmeldung und Koordination erfolgt über das NaturGut Ophoven, interessierte Kitas und Schulen können sich per Mail an Britta Demmer britta.demmer@naturgut-ophoven.de wenden. Der Anmeldeschluss für Kitas und Schulen ist Samstag, 28. Februar 2026.

Anmeldung online oder schriftlich möglich

Anmeldungen für Vereine, Firmen, Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen sind noch bis Freitag, 06. März 2026, online über das Beteiligungsportal unter Putzaktion 2026: WIR für unsere Stadt | Beteiligung NRW Stadt Leverkusen möglich. Außerdem liegen Anmeldebögen zum Ausfüllen an den städtischen Verwaltungsstellen aus.

Materialausgabe bei der JSL

Wie bei den vorangegangenen Putzaktionen erhalten die angemeldeten Teilnehmenden wieder kostenlos Müllsäcke. „Die zentrale Materialausgabe erfolgt bei der JSL in der Humboldtstraße 50 in Opladen montags bis donnerstags in der Zeit von 09:00 bis 15:00 Uhr und freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr", erläutert JSL-Disponentin Angelika Orttmann. AVEA und JSL sorgen für die Abholung des gesammelten Abfalls, die AVEA übernimmt die anschließende Entsorgung.

Bei Fragen rund um die Putzaktion „WIR für unsere Stadt" können sich Interessierte auch per E-Mail an putzmunter@stadt.leverkusen.de wenden.

Sauberes Leverkusen im Fokus

Seit 2024 werden Projekte rund um das Thema Sauberes Leverkusen in einer gleichnamigen Projektgruppe gebündelt. Die jährliche Putzaktion ist hierbei ein zentraler Baustein.

Rufen zum Mitmachen auf (v.li.): Anika Hagt, OB Stefan Hebbel, Alexander Lünenbach, das Putzteufel-Maskottchen, Britta Demmer und Angelika Orttmann.

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energieLux-Schulen setzen ein Zeichen für den Klimaschutz

Warm anziehen hieß es heute an den Hitdorfer Grundschulen. Die Schülerinnen und Schüler der KGS St. Stephanus und der GGS Hans-Christian-Andersen kamen mit dicken Pullis in den Unterricht – denn im Klassenraum blieb es absichtlich etwas kühler. „Der Hausmeister hat die Heizung runtergedreht“, erklärt die siebenjährige Lana aus der 1a. „Das ist gut für die Umwelt, weil dann weniger CO₂ entsteht.“

Die Aktion gehört zum „Dicken Pulli Tag“, den das NaturGut Ophoven für die Leverkusener energieLux-Schulen angeregt hat. Ziel ist es, Kinder bewusst mit dem Thema Energiesparen vertraut zu machen. „Wir wollen zeigen, dass aktiver Umweltschutz schon im Klassenzim-mer beginnen kann“, sagt Britta Demmer vom NaturGut Ophoven, die mit ihrem Team an diesem Tag alle Klassen besucht.
Klassenlehrerin Sandra Holtkötter findet die Idee gelungen. „Ich bin gespannt, wie viele Ki-lowattstunden wir heute einsparen können“, sagt sie. Schon eine Senkung der Raumtempera-tur um nur ein Grad senkt den Energieverbrauch um rund sechs Prozent. „Natürlich macht ein einzelner Tag noch keinen großen Unterschied, aber die Kinder lernen, dass schon kleine Verhaltensänderungen viel bewirken können.“

Neben den beiden Hitdorfer Grundschulen beteiligen sich auch andere Einrichtungen am Dicken Pulli Tag, zum Beispiel die Lise-Meitner-Schule und die Kita am Quettinger Feld. Einige Schulen führen anschließend sogar eine Temperaturmesswoche durch. Dabei mes-sen die Energiesprecher:innen in jeder Klasse fünf Tage lang dreimal täglich die Tempera-tur. Der Hausmeister wertet am Ende die Tabellen aus. „So lassen sich zum Beispiel kaputte Heizungsventile schnell erkennen“, erklärt Demmer.
Die Stadt Leverkusen gibt jährlich rund 4,5 Millionen Euro für Strom und Wärme in Schu-len und Kitas aus. Laut Demmer könnten davon bis zu zehn Prozent durch bewusstes Verhal-ten eingespart werden.

Hintergrund:
Das Umweltbildungszentrum NaturGut Ophoven koordiniert seit 13 Jahren das städtische Klimaschutzprojekt energieLux. Das Team unterstützt Schulen und Kitas mit Projekten, Un-terrichtsmaterialien und Fortbildungen. In den Klassen werden Energiesprecher:innen ge-wählt, die auf richtiges Lüften, Mülltrennung und sparsamen Umgang mit Licht achten. „Klimaschutz beginnt im Alltag – und manchmal einfach mit einem warmen Pulli“, sagt Britta Demmer.

Fladenbrot

Neue Impulseinheit für die Kita: Ernährung & Klima

Unsere neue Impulseinheit bringt Kindern spielerisch nahe, wie Ernährung und Klimaschutz zusammenhängen. Mit spannenden Aktivitäten entdecken sie die Vorteile von regionalen und saisonalen Lebensmitteln und lernen, warum weniger Fleisch gut für die Umwelt ist. So legen wir gemeinsam den Grundstein für nachhaltige Gewohnheiten – kindgerecht, kreativ und alltagsnah!

Die neue Impulseinheit ist für ca. zehn Vorschulkinder gedacht. Sie dauert ca. 30 bis 45 Minuten und kann mehrfach hintereinander durchgeführt werden, damit alle Vorschulkinder profitieren. Die Impulseinheit ist für energieLux-Kitas kostenlos. Für die Teilnahme erhält die Einrichtung energieLux-Punkte.

Buchbar ab Juni 2025

tamara.dey@naturgut-ophoven.de oder 02171 7349948

liste-klimameilen

Ein Poster für die Klimameilen

Zwischen Osterferien und Herbstferien sammeln in Leverkusen wieder viele Schulen und Kitas Klimameilen. Eine Woche lang gehen sie zu Fuß, fahren mit dem Fahrrad oder dem Bus in die Einrichtung und lassen das Elterntaxi stehen. Die gesammelten Meilen aus ganz Europa werden den politischen Verantwortlichen der UN-Klimakonferenz im November übergeben.

Um die Klimameilen zu dokumentieren und zu zählen haben sich Schulen und Kitas bereits verschiedene umweltfreundliche Möglichkeiten ausgedacht. Die Kita Heinrich-Lübke-Straße sammelt jedes Jahr mit den bunten Deckeln der Quetschies. Jedes Kind, dass ohne Eltertaxi zur Kita kommt, schmeißt einen Deckel in den großen Glaskolben direkt neben dem Empfang.

Das NaturGut Ophoven hat jetzt ein DIN A3 Klimameilen-Poster entwickelt, auf dem die Namen der Kinder eingetragen werden können und mit Stempeln oder Aufkleber die Klimameilen gesammelt werden können. Hier geht es zum Download.

Diejenigen Einrichtungen, die lieber mit Leporello und Aufkleber arbeiten, erhalten nach wie vor die Materialien vom Klimabündnis, wenn sie sich vor den Osterferien angemeldet haben.

Kleiner Daumen - große Wirkung

Klimaschutz im Kindergarten: Fortbildung für Erzieher*innen

Klimaschutz im Elementarbereich – funktioniert das überhaupt? Wie können wir Kinder dabei unterstützen, Klimaschutz in ihren Alltag zu integrieren, um zukünftig klimaschonender zu handeln? Auf der Grundlage des Handbuches „Kleiner Daumen - große Wirkung. Klimaschutz im Kindergarten“ stellt der Workshop vor, wie das Thema Klimaschutz im Kindergartenalltag umgesetzt werden kann. Die Themen Klimaschutz und Klimawandel, Konsum, Ernährung, Abfall und Mobilität werden behandelt. In einer Mischung aus Theorie und Praxis werden pädagogische Bausteine vorgestellt und erprobt, Tipps für die Elternarbeit gegeben, Materialien getestet und Hintergrundinformationen zum Thema Klimawandel und Klimaschutz erörtert.
Erzieherinnen und Erzieher, die an dem städtischen Klimaschutz-Projekt "energieLux" teilnehmen, können kostenfrei an der Fortbildung teilnehmen. Durch die Teilnahme erhält die Einrichtung energieLux-Punkte.

06. November 2025, 9:00 - 15:30 Uhr auf dem NaturGut Ophoven

Zur Buchung des Workshops

beide Mülleimer

Mach mich schöner! Wettbewerb für attraktivere Mülleimer in Leverkusen

Es gibt rund 1600 Mülleimer in Leverkusen und dennoch landet Abfall auf dem Boden, insbesondere in Parks, an Bushaltestellen oder in den Fußgängerzonen. Das hat mehrere Gründe: der Mülleimer ist zu voll, der Einwurf zu klein für den Pizzakarton oder Tiere wühlen nachts im Abfall. Aber häufig ist es einfach nur Bequemlichkeit.

Auffälligere und lustigere Mülleimer laden dazu ein, den Müll richtig zu entsorgen. Deshalb ruft das NaturGut Ophoven Jugendliche dazu auf, die vorhandenen Mülleimer in Leverkusen attraktiver zu gestalten.

Wer entwirft den attraktivsten Mülleimer der Stadt?
(Vielleicht habt ihr auch eine Idee zu einer klugen Kampagne)

Was gibt’s zu gewinnen?
Die besten Entwürfe erhalten Preise im Wert von 200, 100 und 50 Euro.

Wie könnt ihr mitmachen?
Sendet eure Ideen/Entwürfe, versehen mit Namen, Klasse, Schule (oder Adresse) bis zum 11.10 2024 an das NaturGut Ophoven, z.H. Britta Demmer, Talstraße 4, 51379 Leverkusen oder mailt sie an: britta.demmer@naturgut-ophoven.de.

Maße der Mülleimer

Die silbergrauen, viereckigen Mülleimer, die in Parks  angebracht sind, haben die Maße: Höhe 68cm x Breite 36cm.

Die grünen Mülleimer, die an Haltestelle und in der Stadt zu finden sind, haben die Maße: Höhe 63cm x Breite 44cm.

Hintergrund:

Das Jugendparlament in Leverkusen hat festgestellt, dass viel zu viel Müll neben den Mülleimern landet. Ein Grund dafür ist, dass viele Menschen zu bequem sind und den Müll einfach auf die Erde schmeißen. Studien haben herausgefunden, dass es insbesondere die jungen Erwachsenen sind zwischen 20 und 30 Jahren. In den letzten Jahren haben auch die älteren Personen über 60 Jahren aufgeholt. Grund sind die Kotbeutel von Hunden, die häufig "gelittert" werden. "Littering" ist der englische Begriff für das entsorgen von Abfall in der Natur.

Die SPD Fraktion im Stadtrat hat die Idee des Jugendparlaments aufgegriffen und im Schulausschuss einen "Wettbewerb für Mülleimergestaltung" gefordert. Das NaturGut Ophoven wird im Rahmen des energieLux-Projektes den Wettbewerb an weiterführenden Schulen durchführen.

RAS-Tag-Ausstellung

Realschule am Stadtpark präsentiert Ausstellung zum Thema Kreislaufwirtschaft

Mit einer ungewöhnlichen Ausstellung machte die Realschule am Stadtpark am Samstagvormittag Werbung für sich: Am Tag der offenen Tür (13.2.) zeigten Schüler:innen Fotos, Grafiken und Installationen zum Müll an ihrer Schule. Die Botschaft war klar: Wir vermitteln nicht nur Wissen, sondern nehmen uns realer Probleme und deren Lösung an.

Die Idee zu der Ausstellung „Kreislaufwirtschaft“ entstand im  Energieteam, das sich im Rahmen des städtischen Projektes "energieLux- Klimaschutz an Leverkusener Schulen und Kitas" gebildet hatte. Nicht nur Energie- und Ressourcensparen, sondern auch Mülltrennung und -vermeidung ist ein großes Thema der Arbeitsgruppe, geleitet von den Lehrer:innen Eberhard Ritter und Imke Priegnitz.

Knapp ein Jahr dauerte die Vorbereitung der Ausstellung. Im vergangenen Mai wurde von der Arbeitsgruppe der Müll auf den Schulhöfen zusammengetragen und auf einer Plane ausgebreitet. „Wir haben den gesammelten Müll dann sortiert. Ich war geschockt, wie viele halbleere Getränke und ungegessene Brötchen weggeworfen wurden“, erklärt die 14-jährige Alkida.

Der sortierte Müll wurde dokumentiert und analysiert. Die Ergebnisse hatten die Schüler:innen und Lehrer:innen erstaunt: Mehr als die Hälfte des Abfalls bestand aus Papier, vor allem Schmierblätter und die Brottüten aus dem schuleigenen Kiosk. „Das könnte man alles noch recyceln, wenn es nicht in der Mülltonne auf dem Schulhof landet“, erklärt Alkida.

Auffallend war auch die Menge an Tetrapaks. „Das Problem mit den Durstlöchern haben wir schon seit einer Weile. Diese werden zwar nicht mehr in unserem Schulkiosk angeboten, aber die Schüler*innen holen sie sich vom naheliegenden Kiosk“, berichtet Imke Priegnitz. "Oft werden die Trinkpäckchen nicht im Mülleimer entsorgt, sondern auf dem Schulhof zum Platzen gebracht und liegen gelassen".

Nach der Müllanalyse entsorgte das Energieteam den Restmüll in der schwarzen Tonne. Papier und Wertstoffe aber säuberten und trockneten sie, um sie für die Ausstellung vorzubereiten. Sie gestalteten Plakate und Grafiken, die das Müllaufkommen in der Schule erklären und bereiteten Infotafeln vor, die über die Kreislaufwirtschaft am Beispiel von Plastik und Metall informieren.

Die dreizehnjährige Marianna war erstaunt darüber, wie viel Müll an nur einem Tag entstehen kann. „Damit hatten wir nicht gerechnet“, so die Schülerin. „Wir wollten das sichtbar machen und haben die Müllmenge eines Tages in einem großen Sack gesammelt und in die Ausstellung gehängt“. Außerdem nahmen die Schüler:innen einen eigenen Rap auf und produzierten ein Video zum Thema Plastik in der Nahrung. Ausstellungsbesucher können zudem mithilfe eines Kreuzworträtsels und eines Sortier-Quiz ihr Wissen testen.

Die aufwendige Exponate war nicht nur für den „Tag der offenen Türe“ gedacht. Eberhard Ritter und Imke Priegnitz planen ihre Kolleg:innen in das Thema einzuführen, damit diese mit ihren eigenen Klassen die Ausstellung besuchen können. „Auch wir Lehrkräfte müssen auf unser Verhalten achten,“ erklärt Ritter. Im letzten Jahr sei der Papierverbrauch in der Schule deutlich angestiegen. „Vielleicht hilft diese Aktion unser Müllproblem ins Gedächtnis zu rufen“, so Ritter.

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