Jedes Jahr werden in Leverkusener Schulklassen über 700 Energieexpert:innen ausgebildet. Im Rahmen des städtischen energieLux-Projektes werden in jeder Klasse zwei Schüler:innen gewählt und von Mitarbeiterinnen des NaturGut Ophoven auf ihre Aufgaben vorbereitet. Von September bis Dezember erklären die Referentinnen des Umweltbildungszentrums den Zusammenhang zwischen Ressourcenverbrauch und Klimawandel und geben Tipps, wie in der Schule Energie und Wasser optimal genutzt werden.
Ziel ist, dass in jeder Klasse auf energieeffizientes Verhalten geachtet wird. Die Raumtemperatur soll beispielsweise regelmäßig überprüft und korrigiert werden. Anstelle das Fenster auf Kipp zu stellen, soll Stoß gelüftet und das Licht ausgeschaltet werden, wenn die Schüler den Raum verlassen. Außerdem lernen die Schüler*innen, wie das Smartboard in den Energiesparmodus versetzt werden kann. Die elektronische Tafel nutzt so nur ein Hundertstel des Stroms, den es im Arbeitsmodus nutzen würde.
Außerdem lernen die Energiesprecher’innen, wie wichtig die richtige Mülltrennung ist. Sie haben die Aufgabe, regelmäßig zu überprüfen, ob alle drei Mülleimer vorhanden und mit den richtigen Aufklebern für Papier, Gelber Sack und Restmüll vorhanden sind. Ab und zu sollen sie überprüfen, ob ihre Mitschüler*innen auch richtig trennten. Falls nicht, gibt es Nachhilfe.
Die Schüler*innen erfahren, dass die Wiederverwertung von Abfall Ressourcen sparen kann und damit die Umwelt entlastet. Weniger Restmüll bedeutet darüber hinaus, weniger CO2 durch die Verbrennung von Müll. Ein Jahr lang müssen die Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben erfüllen. Durch das richtige Nutzerverhalten können zehn Prozent Energie eingespart werden. "Das macht eine halbe Million Euro aus, wenn man das auf die Ausgaben der Stadt umrechnet", erklärt Britta Demmer, die Koordinatorin des Projektes "Und außerdem mindert das Engagement der Energiesprecher*innen auch das CO2 Budget der Kommune."

























